Wann eine Waschmaschine zu voll geladen ist

Die wenigsten Menschen wiegen ihre Wäsche, bevor sie die Waschtrommel stopfen. In den allermeisten Fällen wird nach Gefühl entschieden und die Trommel mit einer Handbreit Freiraum vollständig gefüllt. Wenn es sich um die falsche Textilart handelt oder zu sehr „gestopft“ wird, kann die Waschmaschine Probleme bekommen.

Gewicht und Volumen

Das reguläre und vom Hersteller angegebene [link u=waschmaschine-fassungsvermoegen]Fassungsvermögen einer Waschmaschine[/link] wird auf dem beigefügten [link u=waschmaschine-effizienzklasse-energielabel]Energielabel[/link] in Kilogramm angegeben. Herkömmliche Waschmaschinen in Privathaushalten haben ein Fassungsvermögen von fünf bis acht Kilogramm, die größten erhältlichen Geräte fassen 15 Kilogramm.

Das Verhältnis zwischen Gewicht und entsprechend benötigtem Volumen berechnen die Hersteller anhand dem Trockengewicht einer normalen Baumwollwäsche. Sie füllen die Trommel zu drei Vierteln bis vier Fünfteln. Da beispielsweise eine Bettdecke mit Federfüllung bei größerem Raumbedarf das Ladegewicht auch nicht überschreitet, kann sie bis zu einem gewissen Maße „gestopft“ werden, womit sie allerdings ihre Rotationsfähigkeit verliert, was aber die Wirksamkeit der [link u=waschmaschine-programme]Waschprogramme [/link] stark einschränkt.

Zeichen für eine Überladung

Folgende Anzeichen deuten auf eine zu volle Waschtrommel hin, insbesondere wenn sie normalerweise nicht auftreten:

  • Das Gerät beginnt zu [link u=waschmaschine-wandert]wandern[/link].
  • Die Waschmaschine ist viel [link u=waschmaschine-lautstaerke]lauter[/link] als sonst.
  • Nach dem Waschgang [link u=waschmaschine-schleudert-nicht]schleudert die Waschmaschine nicht[/link].
  • Das Bullauge „wackelt“ und die sichtbare Wäsche rotiert kaum, sondern „schleift“ durch das Sichtfeld.

Regeln, um das Überladen der Trommel zu vermeiden

  1. Bei normaler Baumwolle immer eine Handbreit Freiraum in der Trommel lassen
  2. Textilart beurteilen: Dicke Stoffe und Gewebe saugen viel Wasser auf und werden dadurch schwerer. Bei Teppichen und schweren Gardinen sollte die Trommel nur halb geladen werden, aber das Wasser reduzierende Öko- oder Ecoprogramm nicht zugeschaltet werden.
  3. Bei schweren Einzelstücken in der Wäsche möglichst versuchen, einen Gewichtsausgleich herzustellen. Zwei ähnlich schwere Wäschestücke können sich in der Fliehkraft des Schleuderns so ausrichten, dass die Unwucht des Laufs gemindert wird.
  4. Gewaltsames „Stopfen“ unterlassen und im Zweifel immer eher zu wenig als zu viel Wäsche in die Trommel laden.
Tipps & Tricks
Die Größe normaler Wäschekörbe entspricht dem Trommelinhalt einer Zuladung von sechs Kilogramm. Benutzen Sie Ihren Wäschekorb als „Messbecher“.