Zentrale Steuerung der Waschmaschine über WLAN

Im Zuge der Idee des voll vernetzten Smart Homes bieten immer mehr Hersteller Waschmaschinen mit Schnittstellen zu zentraler Steuerungssoftware an. Auch wenn sich diese Innovation auf den ersten Blick überzeugend anhört, lauern (noch) einige Tücken im Detail. Das betrifft beispielsweise den Versicherungsschutz und Funkstörungen.

Gebündelter Bedienungskomfort

Die technische Fortentwicklung in modernen Haushalten tendiert immer mehr, die Elektronik und alle elektrischen Geräte zentral und idealerweise auch ortsunabhängig zu steuern. Für Waschmaschinen kann das bedeuten, dass sie bereits vor Ankunft in Gang gesetzt werden können und ihre Arbeit dann schon verrichte haben.

Unabhängig von der Frage, ob die Anschaffung eines [link u=waschtrockner-sinnvoll]Waschtrockners sinnvoll[/link] ist, kann per WLAN die Wäsche dann sogar schranktrocken warten. Bezüglich des Steuerungs- und Programmumfangs können Hersteller Updates und Erweiterungen entwickeln, mit denen der Leistungsumfang der Waschmaschine gesteigert werden kann.

Rasante Entwicklung

Der Einzug des Smart Home in die Haushalte befindet sich noch im Anfangsstadium. Echte Standards oder Vereinheitlichungen existieren noch nicht. Wer sich für eine Waschmaschine mit WLAN entscheidet, hat noch ein Einzelgerät gekauft, dass sich entsprechend der jeweiligen Herstellervorstellung mittels einer App bedienen lässt.

Noch unterscheiden sich die Benutzeroberfläche der unterschiedlichen Hersteller und der verschiedenen Haushaltsgeräte und Haushaltselektronik stark. Die WLAN-Technologie für Waschmaschinen wird derzeit (2015) vor allem von asiatischen und nordamerikanischen Unternehmen vorangetrieben. Bei der Frage, [link u=waschmaschine-welche-marke]welche Marke[/link] besonders in die Zukunftstechnologien investiert, sind der koreanische Hersteller Samsung und der chinesische Hersteller Haier zu nennen.

Fast jede in Deutschland namhafte Waschmaschinenmarke hat mindestens ein vernetzbares Modell im Angebot. Die rasante Weiterentwicklung lässt einen ständigen Zuwachs an neuen Produkten erwarten. Bosch, Miele und Siemens bieten ihre Waschmaschinen mit unterschiedlich bezeichneten Produktlinien an, die alle den Vernetzungscharakter in den Mittelpunkt stellen.

Bedienoberflächen und Programme

Wer seine Wäsche per WLAN auslösen möchte, befüllt die Waschmaschine, bevor er sein Zuhause verlässt. Mit der dazugehörigen App des Herstellers kann er die Waschmaschine online via Internet ansteuern. Dabei ist wie bei allen Geräten mit drahtloser Datenübertragung auf die Empfangsfähigkeit der Empfängereinheit an der Waschmaschine mittels erreichbarem Routersignal zu achten.

Die App auf dem Smartphone erlaubt das Einstellen des gewünschten [link u=waschmaschine-programme]Programms[/link] und der Zusatzfunktionen wie der Anzahl der [link u=waschmaschine-umdrehungen]Umdrehungen[/link], wie sie entsprechend an der Waschmaschine selber durchführbar wären. Bei fehlendem Waschmittel oder anderen Auffälligkeiten warnt die App den Nutzer.

Risiken und Gefahren

Es gibt drei wichtige Störfaktoren beziehungsweise Lösungsnotwendigkeiten, die von den Herstellern von Waschmaschinen mit WLAN verbessert oder abgestellt werden müssen:

  • Funkstörungen, die Smartphones und andere angeschlossenen Geräte betreffen.
  • Versicherungsschutz beim Waschen während Nichtanwesenheit und Haftung bei einem Wasserschaden durch Fahrlässigkeit
  • Viren und anders korrumpierte Software, die zu Fehlfunktionen bis zur technischen Beschädigung der Waschmaschinen führen können.
Tipps & Tricks
Neben den klassischen Hausgerätehersteller sind auch Google und Apple im Markt aktiv. Beobachten Sie, welches Unternehmen die mutmaßliche Innovationsführerschaft übernimmt und die zukünftigen Standards prägen wird.